NO.38 „HEADING DOWN THE WEST COAST“

Vorhänge auf – Sonnenaufgang! Das Spiel könnten wir gerne jeden Tag spielen 🙂

Auch heute strahlend blauer Himmel und sommerlich warm. Den fast schon vertrauten Blick hinunter zur Ruby Bay ließen wir jedoch nach dem Frühstück wieder hinter uns.

Die ersten 220 km führten uns über den State Highway Nummer 6 nach Westport an die Westküste der Südinsel. Die Obstbäume und Weinreben in Küstennähe des Tasman District wurden abgelöst durch Tannenwälder und kurvige Straßen, sogar das Zirpen der Grillen verschwand teilweise ganz. Wieder eine wenig besiedelte Gegend auf Neuseeland entdeckt (und Achtung: letzte Tankstelle für 90 oder sogar 120 km keine Seltenheit 🙂 ). Je näher wir jedoch der anderen Küstenseite kamen, umso stärker erinnerten Flora und Fauna wieder an Farnwälder und Ozean.

Unbedingt anhalten mussten wir im „Berlin River Café“ – Mitten im Nirgendwo am Flusslauf des Buller Rivers gelegen, mussten wir bei Schokobananenkuchen mal kurz an die Nachbarschaft an der Berliner Riverside denken 🙂

Bei Westport kamen wir ebenfalls nicht um einen Stopp an der Tauranga Bay herum. Über einen tollen Wanderweg, den Cape Foulwind Walkway, wanderten wir zunächst vorbei an der hier heimischen seal colony (Seerobben) – wir rochen die Tiere, bevor wir sie unten an den zerklüfteten Felsen in der Sonne liegen sahen. Es waren weniger Tiere, als wir gedacht hatten (zumindest dem Geruch nach), aber einige Jungtiere waren dabei. Der Weg führte uns weiter den zum Teil steilen Küstenabschnitt hinauf, bis wir oben eine tolle Aussicht hatten auf den langen Sandstrand voll rauer Felsen, die den Strand zum Baden eher ungeeignet machten. Schön in der prallen Mittagssonne legten wir die 3,4 km bis zum Cape Foulwind Lighthouse zurück. Nach kurzer Snackpause dann return – wir mussten schließlich zum Auto zurück 🙂 Die letzten 130 km bis zum nächsten B&B lagen noch vor uns.

Weiter auf dem State Highway, zurecht als Great Coast Road bezeichnet und wohl eine der schönsten Küstenstraßen der Welt, vorbei an alten Goldminen und Goldgräberstädtchen, war unser zweites Zwischenziel – die Pancake Rocks and Blowholes – schnell erreicht. Für Touristen bestens zugänglich gemacht, konnten wir uns auf dem kleinen Rundweg über die Felsen selbst davon überzeugen, dass hier Gesteinsschichten den Anblick übereinander gestapelter Pfannkuchen ergeben. Wieder einmal faszinierend, was die Natur über Jahrmillionen hinweg an Gestaltungskraft vorweisen kann – durch einen bunten Mix aus Meer, Wind, Regen und Druck im Erdboden.

Unser B&B erreichten wir schließlich am Nachmittag. Herzlich begrüßt von unseren Gastgebern wurden wir bestens versorgt mit Limo und Keksen 🙂 (da wir heute die einzigen Gäste waren, nahmen sich die beiden viel Zeit für uns!), konnten uns im Pool erfrischen und die letzten Sonnenstrahlen bis zum Sonnenuntergang genießen.

Herrlich!

 

Ein Gedanke zu “NO.38 „HEADING DOWN THE WEST COAST“

  1. Habt ihr auch nach dem Schokobananenkuchen-Rezept gefragt? Dann könnten wir im Sommer mal ein stilechtes New Zealand Remeber machen.

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