NO.10 „BYE BYE SUN PEAKS – OFF TO WHISTLER“

Letztes Frühstück am New Year’s Day in Sun Peaks, bevor es nach dem Koffer packen los in Richtung Whistler ging. Also wieder raus aus dem Tal, Richtung Kamloops auf den Trans Canadian Highway 1.

Die kanadische Landschaft zeigte sich hier wieder von beeindruckender Weite und konträr zu den Tannenwäldern, die bislang das Bild beherrschten. Im Sommer könnte die Landschaft hier eher an Steppe erinnern. Endlose Highways, auf denen wir teilweise ganz alleine unterwegs waren — außer zu unseren Fotostopps, denn dann tauchte plötzlich Verkehr auf 😁 Hochebenen und tiefe Canyons beeindruckten uns, bspw. nahe dem Fountain Valley, wo sich der Fraser River zwischen tief abfallenden Schluchten durchschlängelte. Hier und da tauchte eine Ranch oder ein Häuschen auf, mitten im Nirgendwo… Wir fragten uns mehrfach, was man hier wohl den ganzen Tag macht…

Wir verließen bald den Highway 1 auf die Route 99, fanden mit dem Seton Lake einen See, der sogar mal nicht zugefroren war, und fuhren wieder quer durch die Berge Richtung Skiort. Die Straße wurde schmaler, das Tal enger, die Tannen verschneiter. Wir hatten wahrlich Glück, dass die Straße nicht geschlossen war, denn winterliche Strassenverhältnisse waren es auf jeden Fall. Wir kamen nur einigermassen voran – aber aus dem Staunen über die Natur um uns herum kaum heraus.

Die 390 km zogen sich durch die Pass-Straße wie Kaugummi und dauerten in Summe länger als gedacht, sodass wir nach fast 6,5h Roadtrip (inkl. Fotostopps und wirklich kurzem Break) den Abschnitt der Route 99 namens „Sea-to-Sky-Highway“ erreichten und gegen Nachmittag, bei schon tiefem Sonnenstand, in Whistler ankamen.

Aufgrund der langen Fahrt waren wir fast ausgehungert und stürzten uns nach kurzem Check-In auf unseren Keg-Burger im Keg-Steakhouse. Ein kurzer Bummel durch Whistler machte deutlich, was die Leute bisher meinten mit der Aussage, dass Whistler „quite busy“ ist zu dieser Zeit. Unzählige Touristen aus alles Welt strömten durch den Skiort, der uns eher an eine Retortenstadt analog der uns bekannten Outletcities erinnerte 😁 irgendwie alles „Stadtplanermässig“ und kitschig – was den Baustil angeht und gerade jetzt die Weihnachtsbeleuchtung – aber dennoch ganz kompakt, nett und bunt! Ein kleines Kitzbühel in der kanadischen Bergwelt, wenn man sich auch die Vielzahl der Restaurants, Bars, Shops und Boutiquen anschaut.

Kalt war es aber auch hier, obwohl das Thermometer nur noch minus 8 Grad anzeigte, sodass das Aufwärmen im Hot Tub und ne kurze Runde durch den Aussenpool notwendig waren *bibber*

 

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