No.5 „Ein Nationalpark nach dem anderen“

Nachdem gestern Abend gegen 22.30 Uhr tatsächlich noch 1 (!!!) Koffer vom Flughafen in unser Hotel gebracht wurde, waren wir ja fast schon euphorisch 😊 Sebi konnte also (zumindest bis zum nächsten Flug) mit Gepäck weiterreisen…das Wintergepäck und der dritte Koffer waren für den späten Abend am Flughafen Calgary avisiert, hier gab es jedoch noch kein Update…

Für uns hieß es nach dem Frühstück Abschied nehmen von Banff, dem kleinen, schmucken Skiort, den wir liebgewonnen hatten. Eine letzte Fahrt in Richtung Skigebiet Mount Norquay (um bestenfalls Valerie‘s leider ungenutzten Skipass zu verkaufen) bescherte uns einen tollen Panoramablick über das Örtchen – inklusive einiger frei lebender Bergziegen, die im Schnee, auf der Suche nach Nahrung einen guten Hintergrund für das Panoramabild lieferten.

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Ab auf den Trans Canadian Highway 1 West ging es nochmal Richtung Lake Louise – hier mit erfolgreichem Liftticket-Verkauf – und dann ab Richtung Revelstoke. Ein Nationalpark nach dem anderen wurde von uns auf dieser 280 km langen Strecke durchquert. Den Banff Nationalpark ließen wir hinter uns, so auch den Yoho Nationalpark und den Glacier Nationalpark bis zum Mount Revelstoke Nationalpark. Der Highway schlängelte sich quer durch die Rockies, Alberta wurde durch British Columbia abgelöst und es wurde immer wärmer bei nur noch minus 10 Grad — nur die Tannenwälder blieben gleich. Mal mehr oder weniger Schnee, mal mehr oder weniger Eiszapfen an den Felswänden prägten die Landschaft und wir wechselten sogar die Zeitzone (-1). Leider war die Sicht heute sehr mies und wir konnten außer Tannen nicht viel wahrnehmen.

Angekommen in Revelstoke war die wichtigste Frage, ob das fehlende Gepäck schon da ist 😉 das sollte nämlich tatsächlich noch am selben Tag vom Flughafen Calgary Richtung neuer Unterkunft transportiert werden. Aber dem war noch nicht so….also erstmal einen Schneespaziergang bei ertragbaren Minustemperaturen durch Revelstoke unternommen – mehr war hier ehrlich gesagt auch nicht drin, denn das Örtchen war kleiner und unspektakulärer, als wir uns das vorgestellt hatten. Da waren wir wohl mit dem quirligen Banff schon fast etwas verwöhnt!

Eine heisse Schoki und nen Brownie später, schmiedeten wir Pläne für das Dinner und den nächsten Tag…und auch das Warten in der Lobby hat sich gelohnt: tatsächlich kamen am Abend, nach mittlerweile 5 Tagen, Gepäckstück Nummer 2 und 3 an! Zwar ganz schön demoliert, aber wir kennen uns ja mittlerweile ganz gut aus mit Ersatzbeschaffungen, Rückerstattungen und sonstigen Claims…wir werden uns daher tatsächlich laut Airline einen neuen Koffer kaufen dürfen, der dann vielleicht den Rückflug mit Valerie nach Deutschland übersteht 🙈 —— das Gepäckthema soll hier hoffentlich enden, sodass wir in den kommenden Wochen der Weltreise weniger Aufregung an dieser Front haben!

Zur Feier des Tages – hurray, das Gepäck ist da – erstmal ein Steak und Vino!
#DolceVita 😊😊

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2 Gedanken zu “No.5 „Ein Nationalpark nach dem anderen“

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