No.3 „Überall Eis…“

Den Jetlag doch noch nicht ganz überwunden haben wir uns schon ab 5 Uhr in der Früh Gedanken gemacht, wo wohl das Gepäck sein könnte 🤔 ?!  Die einen sagen so, die anderen sagen so. Noch in Island? Auf dem Weg nach Toronto? Doch schon in Calgary? Oder vielleicht doch in Frankfurt und schon bei der nächsten Gepäckversteigerung dabei 😱?!? Wir wissen es aktuell nicht und die Fluggesellschaft wohl ebenfalls nicht…
Also war auch heute nichts mit Ski fahren und wir entwickelten neue Pläne bei Omelette und Pancakes. Nach einem Tipp der netten Kellnerin vom Vorabend wussten wir schon Bescheid, dass eine Wanderung durch den Johnston Canyon zu den Wasserfällen ein Erlebnis sein soll – also direkt nach dem Frühstück zum Ausleihen der Spikes (zum Glück hatte zumindest dieses Geschäft am Christmas Day geöffnet) und ab ins Auto Richtung Canyon! Das Thermometer zeigte eisige minus 26 Grad!! Auch der stahlblaue Himmel konnte nicht davon ablenken, dass das wieder eine herausfordernde Geschichte für uns werden würde 😱! Es ist wirklich, wirklich kalt!!

Schon die Fahrt zum Canyon offenbarte uns wieder tolle Eindrücke und die Rockies zeigten sich von ihrer schneebedeckten (weißen) Schokoladenseite! Beim überqueren des Bow River ließen wir uns den Fotostop nicht nehmen. Schon halb zugefroren schlängelte sich noch ein kleiner Teil des Flusses durch das Tal. Fast mystisch war das Zusammenspiel aus Wasserdampf und eisig kalter Luft und wir haben hier sicherlich unser Foto des Tages gemacht 😊😊 !

Mit den Spikes an den Schuhen ging es dann zur Wanderung durch den Johnston Canyon,  geradewegs zu den Lower Falls. Schneebedeckter Tannenwald auf der einen, tiefer Canyon mit zugeschneitem Wasserlauf auf der anderen Seite. Wir mussten schon auf dem Weg zu den Falls das ein oder andere Mal anhalten, um die Eiszapfen an den Felsen zu bestaunen. An den Lower Falls angekommen, bot sich schon der erste tolle Anblick der teils gefrorenen Wasserfälle – es toste hinter der Eisdecke immer noch Wasser den Berg hinunter. Wir ließen es uns nicht nehmen, die weiteren 2 km zu den Upper Falls auf uns zu nehmen – und bei den Temperaturen überlegt man tatsächlich bei jedem Meter, ob dieser noch sein muss…
Wir würden aber nicht enttäuscht – die Upper Falls boten uns nochmals einen gigantischen Anblick einer Wand aus Eis, Schnee und Wasser — und wirklich: Überall Eis…an der Felswand, im Wasser, an unseren Jacken und Schals, an den Haaren… 😂😂 hier gefriert alles! Die Wanderung hat sich aber definitiv gelohnt – im Warmen angekommen, lassen sich auch die tollen Bilder genießen! Die heisse Schoki gabs heute im Rimrock Resort mit Aussicht auf schneebedeckte, sonnenbeschienene und fast glühende Gipfel.

Und was ist der perfekte Ausklang für einen solch „anstrengenden“ Tag: ein Bison-Burger in der Eddie Burger Bar 🍔 Wieder satt geworden und die allabendliche Bettschwere machte sich schnell breit *schnarch*!
Die Zeit reichte grad noch aus, um diese Gute-Nacht-Geschichte festzuhalten…. genießt die wohlige Heizungswärme 😉!

 

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2 Gedanken zu “No.3 „Überall Eis…“

  1. Hallo, ihr Lieben!
    Da plant man seit Monaten, packt über Wochen ganz akribisch jedes Teil. Und dann so was! Aber diese Erlebnisse, diese Bilder überdecken doch alles! Zieht euch warm an und lasst euch die Freude nicht nehmen! LG 🍀🤗😘🙋

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  2. Die Orte, die ihr erkundet, kenne ich aus dem Sommer 2000 – da werden Erinnerungen wach. Großartig, dass ihr uns hier teilhaben lasst.
    Drücke euch für euer Gepäck ganz feste weiter die Daumen.

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