NO.81 “LOOKING FOR THE REAL NHA TRANG…”

Nachdem die Beachpromenade und deren zwei, drei Parallelstraßen auf den ersten Blick gestern viel russisches und chinesisches Publikum versprachen und sehr touristisch geprägt waren, wollten wir heute nach dem „echten“ Nha Trang Ausschau halten. Die Stadt war ja schließlich nicht so klein. Ok – auch wir wurden erst beim Flyer verteilen zwei oder drei Mal auf Russisch angesprochen…haben wir entsetzt ignoriert…das Gute war jedoch, dass die Leute bei der Hitze eher Richtung Beach getümmelt sind, denn bei unserem Walk durch die Straßen Nha Trangs war wirklich kaum ein Touri wahrzunehmen.

Und ein paar Querstraßen weiter hatten wir auch wieder den vietnamesischen „Charme“ gefunden. Bunte und schmale Townhäuser, viele Blumen überall, Motorrollergehupe und Knattern und Gestank, Ruhe in kleinen Gassen, wirre Kabelnetze an den Leitungsmasten, Marktstände mit Obst und Gemüse, totem Fleisch und lebenden Hühnern (kein schöner Anblick, wie das Chicken eventuell aussieht, bevor es in unserem Curry landet…).

Irgendwann fing die Bahnlinie an, mitten durch das Wohngebiet zu verlaufen. Nur ein paar Zentimeter hinter den Häusern – bei uns undenkbar…wir stapften mal eben am (vermüllten) Gleisbett entlang und bestaunten den kleinen Outdoor-Barbier-Stand, der sich hier angesiedelt hatte, aber es kam doch kein Zug vorbei.

Schließlich erreichten wir die Long-Son-Pagode, ein buddhistischer Tempel und die vermeintliche Hauptsehenswürdigkeit der Stadt, somit klares Tour-Ziel 😉 Mit Shorts und Top allerdings nicht gerade geeignet für eine Innenbesichtigung – auch ok, wir schauen die Kirchen sowieso lieber von außen an. Daher ein paar Treppenstufen weiter nach oben zur nicht weniger sehenswerten Buddha-Statue, die über den Dächern Nha Trangs thronte, auf jeden Fall ein beliebtes Fotomotiv! Noch ein kurzer Gang zu den Grabstätten hinter der Statue, wo wir mit großer Verwunderung feststellten, dass ein Großteil der Urnengräber offensichtlich mutwillig zerstört und geschändet waren. Konnte uns aber keiner erklären, was hier geschehen war und der alte Mann, der es sicherlich wusste, sprach (wenn überhaupt) kein Englisch. Ein befremdlicher Anblick auf jeden Fall.

Wir ließen die Pagode wieder hinter uns und arbeiteten uns auf den Straßen zur Küste zurück. Das Überqueren von mehrspurigen Straßen klappte mittlerweile wunderbar (wir sind einfach genauso frech wie die Rollerfahrer) und so kamen wir recht zügig voran.

Passte also, den Mittag gechillt am Pool zu verbringen und wirklich Touri-mäßig im Beachclub zu lunchen…Wir mixen eben all das, was uns diese Stadt zu bieten hat 😉

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