NO.30 „NORTHLAND – FIRST PART“

Möwengeschrei weckte uns heute in Auckland — wir werden wohl nach unserer Rückkehr ans Meer ziehen müssen (oder mehr Möwen an der Berliner Riverside ansiedeln), denn ab April sind wir sonst auf Meeres-Entzug. Die Küste begleitete uns nun schon für ein Weilchen und das sollte ja schließlich noch anhalten… 🙂

Früh um 7.30 Uhr machten wir uns los auf den Highway – es ging für einen kurzen Trip in Richtung „Northland“. Zur ersten Stärkung machten wir zufälligerweise Halt in Puhoi – gefühlt mitten im Nirgendwo – und bekamen ein kleines Frühstück in einem netten Café. Um uns herum eine wilde Landschaft, fast Dschungel. Denn Mischwald heißt hier wirklich Mischwald. Von Farnen über Palmen bis hin zu Laub- und Nadelbäumen ist wirklich alles dabei. Dann wieder abgelöst von grünen Wiesen, die sich auf sanften Hügeln über die Nordinsel spannen. Und wir haben auf dem Weg mindestens genauso viele unzählige Kühe wie Schafe gesehen 🙂

Wir schlängelten uns nach Norden über den State Highway Number 1, nahmen die Abbiegung über den malerisch benannten Küstenabschnitt Hibiscus Coast Highway, um dann wieder auf den so genannten Twin Coast Discovery Highway (weil es wirklich an jeder Ecke etwas zu entdecken gab) zu gelangen. Der „Highway“ ist hier jedoch einspurig auf zum Teil schmalen und kurvigen Straßen, sodass uns diese ersten knapp 200 km den Vormittag über beschäftigt haben. Das Autofahren klappte aber zunehmend besser (KEEP LEFT im Rechtsverkehr, Scheibenwischer statt Blinker…man gewöhnt sich dran).

Über Whangarei, Kawakawa und Opua gelangten wir zu unserem heutigen Zielort Paihia – das Tor zur Bay of Islands, einer Bucht gespickt mit zahlreichen kleinen Inseln und sicherlich tollen, zerklüfteten Küstenabschnitten, die sich am besten mit dem Boot erkunden lassen. Das war für uns an diesem Tag aber leider keine Option – der Himmel zeigte sich heute in verschiedenen Grautönen, die Sonne haben wir nur kurz mal durchblitzen sehen und Wasser kam heute statt beim Baden im Ozean eher von oben. Wirklich schade, denn bei gutem Wetter hätten wir hier sicherlich Einiges mehr sehen und genießen können.

Wir nutzten die trockenen Phasen für kleine Spaziergänge durch das Örtchen und kauften uns trotzdem ein Eis :), machten einen kurzen Abstecher nach Waitangi und zu den Haruru Falls. Sonst hieß es einfach mal Füße hochlegen und die Berichte und Fotos der letzten Tage weiter aufbereiten!

Morgen ist auch noch ein Tag 🙂

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